DGRe-Programm unterstützt NotSan-Azubis beim internationalen Austausch

Rettungsdienst bei der Arbeit mit AuszubildendenDie Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften e.V. (DGRe) hat das DGRe-Mobilitätsprogramm ins Leben gerufen, um angehende Rettungskräfte in Deutschland bei der Sammlung internationaler Erfahrungen zu unterstützen. Das Programm soll dazu beitragen, ihre berufliche Entwicklung zu fördern, ihren Horizont zu erweitern und das interkulturelle Verständnis zu stärken, indem sie Praktika in Rettungsdiensten europäischer Länder absolvieren.

Das Programm stellt Erasmus+ Mittel bereit, um bis zu 20 Auszubildende zwischen dem 1. Juli 2024 und Ende 2025 bei Hospitationen zu unterstützen. Die angehenden Rettungskräfte wählen eigenständig ihr Ziel aus, organisieren Kontakte und Unterkünfte eigenverantwortlich. Die DGRe übernimmt dabei die organisatorische und finanzielle Unterstützung mit den erhaltenen Fördermitteln. Das DGRe Mobility Program zielt darauf ab, durch die Förderung globaler Perspektiven und die Orientierung an internationalen Standards die Professionalisierung im Rettungsdienst sowie die Patientensicherheit zu fördern.

Trisha Morissey, die Verantwortliche für das DGRe Mobility Program, betont: "Mobilitätsprogramme bieten Auszubildenden eine wunderbare Gelegenheit, ihren Horizont zu erweitern und Wissen sowie Perspektiven mit internationalen Kollegen auszutauschen. Es freut mich besonders, dass wir den Nachwuchs im deutschen Notfallsanitäter-Bereich durch Hospitationsmöglichkeiten unterstützen können."

Die DGRe kann bis zu 20 Personen bei diesem Vorhaben finanziell unterstützen. Gemäß den Erasmus+ Förderrichtlinien werden Hospitationen von bis zu 10 Tagen in ausgewählten europäischen Ländern sowohl für NotSan-Auszubildende als auch für Personen, deren Ausbildung nicht länger als 12 Monate zurückliegt, finanziell gefördert.

Das Programm wird von Auszubildenden selbst geleitet, was bedeutet, dass sie eigenständig entscheiden können, wo sie hospitieren möchten, und sie tragen eine große Verantwortung für die Organisation. Vom Bewerbungsprozess über die Planung und Durchführung der Hospitation bis hin zur Selbstevaluation werden im Rahmen des Programms lebenslange Fähigkeiten wie Selbstständigkeit, Kommunikation und Problemlösung entwickelt.

Die DGRe setzt sich aktiv für Inklusion und Vielfalt im Rettungsdienst ein und heißt alle Auszubildenden aus dem deutschen Rettungsdienst herzlich willkommen. Sowohl die DGRe als auch ihr DGRe Mobility Program stehen für Vielfalt, Inklusion und Gleichberechtigung im Rettungsdienst ein. Daher richtet sich dieses Programm ausdrücklich an alle, unabhängig von Faktoren wie Alter, Ethnie, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Religion.

Im Jahr 2019 wurde die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften e.V. gegründet mit dem Ziel, die Forschungskapazitäten und -aktivitäten innerhalb der Rettungswissenschaften zu professionalisieren und zu erweitern. Ihr Hauptanliegen ist es, die Versorgung im Rettungsdienst auf eine evidenzbasierte, patientenzentrierte und nachhaltige Basis zu stellen. Hierbei setzt die Gesellschaft auf Kooperation, Bildung, Engagement, Informationsaustausch sowie eigene Forschung im Bereich des Rettungsdienstes und darüber hinaus.


Zur Pressemitteilung: https://www.dgre.org/wp-content/uploads/2024/06/2024_06_24-DGRe-Pressemitteilung-Mobility-Program.pdf

Foto: stock.adobe.com – LIGHTFIELD STUDIOS

 

 

 

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