Qualität primärqualifizierender Pflegestudiengänge im Spiegel von Akkreditierungsberichten
hpsmedia GmbH
Zusammenfassung
Hintergrund: Akkreditierungsberichte primärqualifizierender Pflegestudiengänge umfassen Empfehlungen, die Hinweise auf hochschulübergreifende Strukturprobleme geben können. Methode: Zehn Berichte wurden mittels induktiver Kategorienbildung zu übergreifenden Strukturproblemen ausgewertet. Fragestellung: Gibt es standortübergreifende Empfehlungen, aus denen Rückschlüsse auf die Implementierung der hochschulischen Pflegebildung gezogen werden können? Ergebnis: Die durchschnittliche Anzahl lag bei 2,4 Empfehlungen pro Bericht. Es dominieren Empfehlungen zum „Studiengangskonzept“, „Ressourcen“ und „Personal“. Diskussion: Trotz gleicher Rechtsgrundlage herrscht eine große Heterogenität der Empfehlungen. Es ist zu diskutieren, ob die Akkreditierungsberichte ein valides und verlässliches Maß für die Qualität der Studiengänge sind. Schlussfolgerungen: Mit den durch das Pflegeberufegesetz geklärten Zuständigkeiten der Hochschulen gelingt es leichter, die Kriterien der Musterrechtsverordnung umzusetzen.
Blumenschein, J.; Müller, J.; Meng, M.; Steck, F.; Reuschenbach, B.: Qualität primärqualifizierender Pflegestudiengänge im Spiegel von Akkreditierungsberichten. Pädagogik der Gesundheitsberufe (2023), Heft 4, S. 183 bis 189.