Habitusmodifikation im beruflichen Weiterbildungsprozess. Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum
1-2019
Zusammenfassung
Die Rekonstruktion professioneller Habitusmuster in der ambulanten Pflege legt die Modifikation beruflicher Praktiken nahe, um notwendige neue Formen der Versorgung zu entwickeln. Der folgende Beitrag identifiziert aktuelle professionelle Orientierungen und schlägt eine Öffnung konkreter Praxis in Richtung eines Bürger-Profi-Mix’ vor. Solche Weiterbildungsperspektiven müssen allerdings an die Orientierungen der betroffenen Zielgruppen anschließen. Habitusmodifikationen brauchen nachhaltige Erfahrungen, in denen implizites Wissen entsteht. Erst dieser Prozess entfaltet die Kompetenz neuer professioneller Reflexivität, die den Rahmen konventioneller gesundheitlicher Versorgungspraxis ausweitet.
Schlagworte:
PFLEGE; FRAU; STUDIE; WEITERBILDUNG; EHRENAMTLICH; ENTWICKLUNG; ZUSAMMENARBEIT; ZEIT; LEBEN;
Zitierempfehlung:
Prof. Dr. Heidrun Herzberg, Kathrin Bernateck: Habitusmodifikation im beruflichen Weiterbildungsprozess. Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Pädagogik der Gesundheitsberufe (2019), Heft 3, S. 1 bis 1.
Prof. Dr. Heidrun Herzberg, Kathrin Bernateck: Habitusmodifikation im beruflichen Weiterbildungsprozess. Ergebnisse einer qualitativen Studie zur Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Pädagogik der Gesundheitsberufe (2019), Heft 3, S. 1 bis 1.