Pädagogik der Gesundheitsberufe · Artikel

Qualifikationsbedarfe für die Praxisanleitung in der hochschulischen Pflegeausbildung: Eine qualitative Metaanalyse

Duveneck, N.; Rahner, M.; Darmann-Finck, I.

Pädagogik der Gesundheitsberufe · 2023 · Heft 3 · S. 118 bis 128 · DOI 10.3936/4125

Abstract

In Deutschland ist für die im primärqualifizierenden Studium tätigen Praxisanleitenden ab 2030 eine hochschulische Qualifizierung erforderlich. Um deren Qualifikationsbedarfe für die Entwicklung einer hochschulischen Weiterbildung zur Praxisanleitung zu identifizieren, wurde eine qualitative Metanalyse auf Basis einer systematischen Literaturrecherche durchgeführt. Besondere Anforderungen und Bedarfe zeichnen sich bezüglich der Gestaltung der Lehr-Lern-Beziehung, der Integration der Studierenden in die Pflegeteams, der hochschuldidaktischen Gestaltung der Lernangebote, der Reflexionsund Evaluationsansätze und der Differenzierung der Anforderungsniveaus ab. Zukünftig wird zu prüfen sein, ob ein Bachelorabschluss mit einer 300-stündigen Weiterbildung für die hochschulische Praxisanleitung ausreichend ist.

Zusammenfassung

Die qualitative Metaanalyse untersucht die Qualifikationsbedarfe für die Praxisanleitung in der hochschulischen Pflegeausbildung in Deutschland. Ab 2030 wird eine akademische Qualifikation für klinische Praxisanleiter*innen erforderlich sein. Die Analyse identifiziert Anforderungen an die Lehr-Lern-Beziehung, Integration der Studierenden, didaktische Gestaltung, Reflexion und Evaluation sowie die Anpass Das Text beschreibt die Qualifikationsbedarfe für die hochschulische Praxisanleitung in der Pflegeausbildung. Es wird betont, dass Praxisanleitende mindestens einen Bachelorabschluss haben sollten und über umfassende pädagogische und pflegewissenschaftliche Kompetenzen verfügen müssen. Studierende werden als motiviert, reflektiert und wissbegierig beschrieben, jedoch fehlt In der vorliegenden Textzusammenfassung werden verschiedene Aspekte der Praxisanleitung in der hochschulischen Pflegeausbildung diskutiert. Es wird betont, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Gestaltung von Anleitungssituationen berücksichtigt und reflektiert werden sollten. Zudem wird auf die Rolle der individuellen Lernvoraussetzungen der Studierenden, die Lehr Es wird diskutiert, welche Qualifikationen Praxisanleiter in der klinisch-praktischen Ausbildung von Pflegestudierenden benötigen. Es wird betont, dass die Anforderungen an die hochschulische Praxisanleitung anspruchsvoller geworden sind und erweiterte Pflegekompetenzen sowie umfangreiche pädagogisch-didaktische Kompetenzen erfordern. Es wird auch darauf h

Schlagwörter

PRAXISANLEITUNG; PFLEGE; AUSBILDUNG; LERNEN; EVALUATION; ENTWICKLUNG; WEITERBILDUNG; FORTBILDUNG; INTEGRATION;