Fachkonferenz zum Expertenstandard gemäß § 113a SGB XI „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ 28. März 2014 in Osnabrück

Fachkonferenz zum Expertenstandard gemäß § 113a SGB XI „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ am 28. März 2014 in Osnabrück 

 

Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) führt am 28. März 2014 die Fachkonferenz zum Expertenstandard „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ gemäß der Verfahrensordnung nach § 113a SGB XI durch. Während der eintägigen Konferenz wird der Expertenstandard-Entwurf vorgestellt, diskutiert und konsentiert.

Die Entwicklung des Expertenstandards „Erhaltung und Förderung der Mobilität“ durch eine 16- köpfige Expertenarbeitsgruppe unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Klaus Wingenfeld vom Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld (IPW) hat zum Ziel, den Beitrag der Pflege für die Erhaltung und Förderung der Mobilität von pflegebedürftigen Menschen zu beschreiben. Neben der sorgfältigen Einschätzung des individuellen Mobilitäts-Status sowie Problemen und Ressourcen pflegebedürftiger Menschen werden im Standard die Handlungsbereiche der Information, Beratung und Schulung, der Durchführung und Koordination von Maßnahmen in Kooperation mit anderen Berufsgruppen sowie der Evaluation der Maßnahmen beschrieben.

Mobilität und Mobilitätserhalt sind Schlüsselkategorien bei der Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen. Bewegungsarmut und Mobilitätseinbußen gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für schwerwiegende Gesundheitsprobleme, insbesondere bei älteren Menschen. Daher kann die Erhaltung oder Förderung von Mobilität als zentrale Strategie zur Vermeidung verstärkter Pflegebedürftigkeit und zur Verhinderung der Entstehung neuer Funktionseinbußen und gesundheitlicher Störungen angesehen werden. Mobilität entscheidet außerdem über das Ausmaß der Abhängigkeit von personeller Hilfe und besitzt damit eine zentrale Bedeutung für Lebensqualität und subjektives Wohlbefinden und erhöht die Möglichkeit für gesellschaftliche T eilhabe.

Zu der Konferenz werden rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Pflegepraxis und -wissenschaft sowie aus anderen in der Gesundheitsversorgung tätigen Berufsgruppen erwartet. Darüber hinaus werden Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Verbänden des Gesundheitswesens eingeladen und um Stellungnahmen zum Expertenstandard gebeten. Zum Abschluss der Konferenz werden Vertreter der Vertragsparteien einen Ausblick auf das weitere Vorgehen und die modellhafte Implementierung geben.

Eine schriftliche Anmeldung zu der Fachkonferenz ist bis spätestens zum 10. Februar 2014 möglich. Informationen dazu gibt es auf der Homepage des DNQP.

Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Hochschule Osnabrück

Wiss. Leitung: Prof. Dr. Andreas Büscher
Postfach 1940, 49009 Osnabrück

Tel: +49 (0)541/969-2004
Fax: +49 (0)541/969-2971
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
Internet: http://www.dnqp.de 

Bitte um Teilnahme an Online-Befragung zu Arbeitsbedingungen und Patientensicherheit

Bitte um Teilnahme an Online-Befragung zu Arbeitsbedingungen und Patientensicherheit

Das Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin führt eine Untersuchung zu den Bedingungen durch, unter denen die Angehörigen der Gesundheitsberufe in Krankenhäusern eine sichere Versorgung ihrer Patienten leisten. Dazu sollen explizit Praktiker mit Ihren Erfahrungen in der Patientenversorgung z.B. zu Arbeitsabläufen, Kommunikationsstrukturen, Weiterbildungsmöglichkeiten und Patientensicherheit befragt werden. Die Bearbeitung des Online-Fragebogens nimmt etwa 20 bis 30 Minuten Zeit in Anspruch; die Teilnahme erfolgt selbstverständlich völlig anonym. Zugang zum Fragebogen erhält man  unter : https://www.soscisurvey.de/pas2013/

 

Rückfragen werden gerne entgegengenommen von:

 

Michael Rosentreter

Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Universitätsklinikum Aachen

Telefon:   0241 / 80 85 102,         E-Mail:       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Wege und Perspektiven der Berufsbildungsforschung im Gesundheitsbereich – Denkanstöße für Pflege und Therapie

Wege und Perspektiven der Berufsbildungsforschung im Gesundheitsbereich – Dankanstöße für Pflege und Therapie

Weitere Informationen hier: www.fh-bielefeld.de/inbvg

 Die Fachtagung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Berufsbildungspraxis und Bildungspolitik, die sich mit Fragen der beruflichen Bildung in den Gesundheitsbe- rufen auseinandersetzen bzw. in ihrem Arbeitsalltag mit diesen konfrontiert sind.

 

Die Tagung nähert sich über einen standortbezogenen Einstieg zu aktuellen Diskursen und Entwicklungen der Berufsbildungs- forschung (Prof. Dr. U. Faßhauer) den Besonderheiten im Bereich der Gesundheitsberufe (Prof. Dr. I. Darmann-Finck) und stellt wichtige Handlungsstränge heraus. In einem weiteren Diskurs mit Experten sowie dem Publikum werden diese diskutiert.

In den Foren am Nachmittag werden zentrale Forschungs- und Handlungsfelder aufgegriffen und jeweils aktuelle Entwicklun- gen präsentiert und diskutiert. Die abschließende Runde am Nachmittag soll noch einmal die künftigen Herausforderungen und Handlungsbedarfe in der Berufsbildungsforschung für Gesundheitsberufe aufzeigen. Dies ist von besonderer Bedeu- tung, da diese angesichts der demografischen Entwicklungen und den damit verbundenen Veränderungen in den Versorgungs- strukturen sowie den steigenden Personalbedarfen vor großen Herausforderungen steht.

Mit dem Abschlussvortrag (Dr. Beat Sottas) wird der Blick auf die zukünftigen Entwicklungen in der Berufsbildungsforschung und der Bildungspolitik für den Gesundheitsbereich gerichtet.

Wir freuen uns auf interessante Vorträge und einen lebendigen Austausch!

Dr. Marisa Kaufhold
Prof. Dr. Ulrike Weyland
Prof. Dr. Annette Nauerth